Gesund sein · Privatpraxis Pfaffenweiler bei Freiburg

Zyklussprechstunde für Freiburg und das Markgräflerland

Ein Zyklus, der tut, was er will, nimmt einem das Gefühl, etwas steuern zu können. Wer versteht, was dahintersteckt, kann wieder mitentscheiden – ob es um ein PMOS geht, früher PCO-Syndrom, um unregelmäßige Blutungen oder um einen Kinderwunsch. In einem Termin, mit Gespräch, Ultraschall und Blutentnahme.

PMOS, früher PCOSKinderwunsch-FragenEin Termin, 45 Minuten

Womit Frauen kommen

Den Zyklus verstehen heißt, wieder mitentscheiden zu können

Ein regelmäßiger Zyklus ist nicht die Regel. Alles andere ist nicht automatisch von Krankheitswert – aber es ist ein Hinweis, dem man nachgehen kann. Und sobald man weiß, woran man ist, lassen sich Entscheidungen treffen statt abzuwarten.

Der Zyklus ist unregelmäßig

Zu lang, zu kurz, schwankend – oder er bleibt über Monate ganz aus. Als regelmäßig gilt ein Zyklus zwischen 24 und 38 Tagen. Dahinter stecken oft hormonelle Ursachen, die sich benennen lassen.

Verdacht auf PMOS

Unregelmäßige Blutungen zusammen mit Hautveränderungen, vermehrter Körperbehaarung oder Gewichtszunahme.

Kinderwunsch bei unregelmäßigem Zyklus

Wenn es nicht klappt und der Zyklus schwankt: Die erste Frage ist, ob und wann überhaupt ein Eisprung stattfindet. Das lässt sich klären, bevor Sie weitergehen.

PMOS, früher PCOS

Woran erkennt man ein PMOS?

Seit Mai 2026 trägt das polyzystische Ovarsyndrom international einen neuen Namen: polyendokrines metabolisches Ovarsyndrom, kurz PMOS. Der alte Name führte in die Irre – die Bläschen in den Eierstöcken sind keine Zysten, und betroffen sind nicht nur die Eierstöcke, sondern auch Hormonhaushalt und Stoffwechsel. Gemeint ist dieselbe Erkrankung; viele kennen sie weiterhin als PCOS.

Die Diagnose stellt man nicht an einem einzelnen Laborwert und auch nicht am Ultraschallbild allein. Sie stützt sich auf drei Kriterien, von denen zwei zutreffen müssen:

  • Zyklus – seltener oder ausbleibender Eisprung
  • Androgene – erhöhte Werte im Blut oder sichtbare Zeichen wie vermehrte Körperbehaarung oder Akne
  • Ultraschall – das typische Bild der Eierstöcke

Ebenso wichtig ist, was es nicht ist: Schilddrüse, Prolaktin und andere hormonelle Ursachen müssen ausgeschlossen sein, bevor die Diagnose steht. Genau deshalb gehören Gespräch, Ultraschall und Labor in denselben Termin.

Was dazugehört

  • Hormonprofil – inklusive Androgene
  • Stoffwechsel – Blutzucker und Insulin, weil beides beim PMOS häufig mitspielt
  • Schilddrüse und Prolaktin – zum Ausschluss anderer Ursachen
  • Ultraschall – Eierstöcke und Gebärmutter

Für die Stoffwechselwerte kommen Sie bitte nüchtern: mindestens acht Stunden nichts essen, Wasser ist erlaubt.

Kinderwunsch

Wenn der Kinderwunsch dazukommt

Das PMOS ist die häufigste hormonelle Ursache dafür, dass es nicht so schnell klappt. Der Grund ist meist einfach benannt: Der Eisprung bleibt aus oder findet nur unregelmäßig statt. Wer das weiß, wartet nicht länger ins Ungewisse hinein.

In der Zyklussprechstunde klären wir, ob und wann ein Eisprung stattfindet, wie die Eierstöcke aussehen und was Hormone und Stoffwechsel dazu sagen. Daraus ergibt sich, was als Nächstes sinnvoll ist – manchmal reicht es, den Zyklus zu stabilisieren, manchmal ist der Weg ins Kinderwunschzentrum der richtige. Ich sage Ihnen ehrlich, wann das so ist.

Geht es Ihnen weniger um Beschwerden als um die Frage, wo Sie gerade stehen – Eizellreserve, Zeitfenster, Optionen –, ist der Fertility-Readiness-Check der passendere Termin.

PMS und PMDS

Wenn die Tage vor der Periode den Alltag bestimmen

Prämenstruelle Beschwerden kennen viele Frauen. Etwas anderes ist die prämenstruelle dysphorische Störung, kurz PMDS: Dabei sind Stimmung, Antrieb und Belastbarkeit in der zweiten Zyklushälfte so stark verändert, dass Arbeit, Partnerschaft und Familie darunter leiden – und mit der Blutung ist es vorbei.

Der Unterschied ist nicht akademisch. Er entscheidet darüber, was hilft. Und er lässt sich nur über die Zeit erkennen: Dafür führen Sie vor dem Termin über zwei Zyklen einen einfachen Beschwerdekalender – täglich ein paar Kreuze, mehr nicht. Was wir daraus lesen, ist mehr wert als jeder einzelne Hormonwert.

Hier treffen meine beiden Berufe aufeinander: Ich bin Fachärztin für Frauenheilkunde und Diplom-Psychologin. Stimmung und Hormone werden in dieser Sprechstunde nicht getrennt betrachtet.

Der Termin

Was in den 45 Minuten passiert

Gespräch

Ihre Zyklusgeschichte, Beschwerden, Vorbefunde und das, was Sie selbst beobachtet haben.

Untersuchung

Ultraschall von Gebärmutter und Eierstöcken, dazu die körperliche Untersuchung, soweit sie zur Fragestellung gehört.

Labor

Blutentnahme im Termin. Die Analyse übernimmt das Labor und rechnet direkt mit Ihnen ab.

Danach

Sie bekommen einen Arztbericht mit den Befunden und, wenn eine Therapie sinnvoll ist, einen Plan. Welche Möglichkeiten infrage kommen, besprechen wir gemeinsam.

Zyklussprechstunde

Dauer
45 Minuten, ein Termin
Enthalten
Gespräch, Ultraschall, Blutentnahme, Arztbericht
Labor
gesondert, Rechnung direkt vom Labor
Mitbringen
Vorbefunde, Zyklusaufzeichnungen, Medikamentenliste
ab 260 €nach der Gebührenordnung für Ärzte (GOÄ)

Gut zu wissen

  • Nüchtern – wenn es um PMOS geht, bitte acht Stunden nichts essen; Wasser ist erlaubt
  • Beschwerdekalender – bei prämenstruellen Beschwerden über zwei Zyklen, das Formular bekommen Sie vorab
  • Privatpraxis – gesetzlich Versicherte sind als Selbstzahlerinnen willkommen
  • Vorbefunde – frühere Hormonwerte und Ultraschallbefunde helfen, einen Verlauf zu erkennen
  • Kinderwunsch – geht es vor allem um Eizellreserve und Zeitfenster, ist der Fertility-Readiness-Check der passendere Termin

Alle Leistungen und Preise stehen auf der Seite Preise, der Überblick über die Hormonsprechstunde unter Hormonmedizin.

Einmal in Ruhe draufschauen.

45 Minuten, ab 260 € – mit Ultraschall, Labor und einem Arztbericht, den Sie mitnehmen.