Gesund bleiben · Privatpraxis Pfaffenweiler bei Freiburg
Prävention und Longevity-Medizin bei Freiburg
Vorsorgen, bevor aus Kleinem Großes wird – in meiner Privatpraxis in Pfaffenweiler bei Freiburg, für Selbstzahlerinnen und Privatversicherte, Frauen wie Männer. Ärztlich begleitete Gewichtsreduktion, gezielte Labordiagnostik und, wo es die Entscheidung verändert, Ultraschall von Leber und Halsschlagadern.
Der Gedanke dahinter
Prävention heißt: für sich vorsorgen.
Präventionsmedizin und Longevity-Medizin gehen ineinander über. Beide fragen nicht in erster Linie, wie eine Krankheit behandelt wird, sondern wie wir möglichst lange gesund, leistungsfähig und belastbar bleiben.
Im Mittelpunkt steht deshalb nicht das Reparieren, sondern das frühzeitige Erkennen und das Vermeiden. Gesundheit lässt sich aktiv gestalten – und dafür lohnt sich der Aufwand, denn wir haben nur ein Leben.
Was belegt ist
Kein Mittel kehrt das Altern um. Der Lebensstil verschiebt es.
Für kein Medikament und kein Nahrungsergänzungsmittel ist bisher belegt, dass es die biologische Alterung umkehrt. Belegt ist etwas Unspektakuläreres – und zugleich Wirksameres.
Faktoren
Nicht rauchen, ein gesundes Körpergewicht, täglich mindestens 30 Minuten Bewegung, maßvoller Alkoholkonsum und eine gute Ernährungsqualität.
Jahre bei Frauen
So viel länger lebten Frauen ab 50, die alle fünf Faktoren erfüllten – bei Männern waren es rund 12 Jahre.
Untersuchte Menschen
Über drei Jahrzehnte beobachtet, ausgewertet an der Harvard T. H. Chan School of Public Health, veröffentlicht 2018 in Circulation.
Leben
Deshalb geht es in der Prävention nicht um Perfektion, sondern darum, früh genug anzufangen und dranzubleiben.
Was das für Sie heißt, hängt von Ihrem Ausgangspunkt ab. Genau dafür ist die Diagnostik da: erst messen, dann gezielt ausgleichen.
Buchbare Leistungen
Womit Prävention konkret wird
Zwei Leistungen, die Sie direkt buchen können – ärztlich begleitet, mit einem Plan, der zu Ihrem Alltag passt.
Medizinische Gewichtsreduktion
Gewichtsmedizin ist kein Lifestyle-Thema, sondern Gesundheitsmedizin. Die Behandlung erfolgt ärztlich begleitet, mit regelmäßiger Kontrolle und einem Plan, der zu Ihrem Alltag passt.
- Erstgespräch – 45 Minuten: Anamnese, Untersuchung, Leber- und Nierensonografie, Blutentnahme
- Moderne Wirkstoffe – begleitete Therapie mit GLP-1-basierten Medikamenten, wenn die Voraussetzungen erfüllt sind
- Begleitung – Verlaufskontrollen, Anpassung, auf Wunsch ästhetische Begleitung bei starker Abnahme
- Medikamentenkosten – die Wirkstoffe sind zugelassen, werden aber in aller Regel nicht erstattet: Sie zahlen sie selbst, je nach Wirkstoff und Dosis etwa 100 bis 400 € pro Monat
Blut- und Nährstoffanalyse
Ein Blutbild nach Fragestellung statt nach Schema: Welche Werte sinnvoll sind, ergibt sich aus Ihren Beschwerden und Ihrer Lebenssituation.
- Häufig sinnvoll – Eisenstatus, Vitamin D, B12 und Folat, Magnesium, Zink, Selen
- Erweitert – Entzündungs- und Stoffwechselmarker, Omega-3-Index
- Danach – Besprechung der Werte und, wo nötig, eine gezielte Empfehlung statt einer Handvoll Präparate
Ultraschall im Rahmen der Termine
Zwei Untersuchungen, die früh etwas zeigen
Zwei evidenzbasierte, risikoarme Ultraschalluntersuchungen. Sie sind nicht einzeln buchbar: Ob ich sie mache, entscheide ich im Termin – dann, wenn das Ergebnis die weitere Therapieentscheidung verändern würde. Sie finden im Rahmen der Hormondiagnostik oder des Erstgesprächs zur Gewichtsreduktion statt; die Preise stehen vorab fest.
Sonografie der Leber
Eine Fettleber macht lange keine Beschwerden und wird deshalb selten von selbst entdeckt. Im Ultraschall ist sie gut zu erkennen. Sie ist mehr als ein Leberbefund: Sie zeigt an, dass der Stoffwechsel unter Druck steht – häufig zusammen mit Insulinresistenz, ungünstigen Blutfetten und Bauchfett.
- Wann sinnvoll – bei Übergewicht, erhöhten Leberwerten, Insulinresistenz oder als Ausgangsbefund vor einer Gewichtsreduktion
- Was folgt – bei Auffälligkeiten besprechen wir die Therapieansätze; der Befund lässt sich im Verlauf nachkontrollieren
- Woher die Erfahrung kommt – neun Monate Gastroenterologie am Universitätsklinikum Freiburg vor meiner gynäkologischen Facharztausbildung
Carotis-Duplex
Der Ultraschall der Halsschlagadern zeigt, ob sich bereits Gefäßablagerungen gebildet haben. Das ist keine Diagnose einer Krankheit, sondern eine Einordnung: Ein Plaquenachweis verschiebt das errechnete Risiko nach oben und kann damit die Entscheidung über eine medikamentöse Therapie zur Einstellung der Blutfette oder über schärfere Zielwerte begründen.
- Warum das zählt – die europäische Präventionsleitlinie sieht bildgebende Befunde als Risikomodifikator vor, wenn die reine Risikoberechnung im Graubereich liegt
- Warum gerade in den Wechseljahren – nach der Menopause steigt das Herz-Kreislauf-Risiko deutlich an, bei früher Menopause noch einmal stärker
- Vor einer Hormontherapie – das kardiovaskuläre Ausgangsrisiko sollte bekannt und, wo nötig, behandelt sein, bevor eine Hormontherapie beginnt
Beide Untersuchungen ersetzen keine Risikoberechnung, sondern schärfen sie. Sie finden im Rahmen der Hormondiagnostik oder des Erstgesprächs zur Gewichtsreduktion statt und werden nach GOÄ berechnet – ich sage Ihnen vorher, wenn ich sie für nötig halte. Was sich daraus ergibt, bespreche ich mit Ihnen und, wenn es sinnvoll ist, gemeinsam mit Ihrer Hausärztin oder Ihrem Kardiologen.
Vorsorge beginnt mit einem Termin.
Im Erstgespräch klären wir, welche Diagnostik in Ihrem Fall sinnvoll ist.
